Vorträge 2025/2026

 

Der Historische Verein lädt Sie zur nächsten
Vortragsreihe ein.

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Allgemeine Hinweise: 

 

Der Vortrag am 11.12.2025 ist im Kreishaus Ludwigsburg Hindenburgstr 40 Konferenzzone Kleiner Sitzungssaal, Ebene 4.

 

Alle anderen Vorträge sind im Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3
Beginn jeweils um 19.30 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Der Eintritt ist frei.

 

 

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Donnerstag, 13.11.2025

Dr. Erwin Frauenknecht
Elsass und Württemberg - eine jahrhundertelange Liaison

Donnerstag, 11.12.2025

Wolfram Berner
55 Jahre Schullandheim Strümpfelbrunn

! Dieser Vortrag findet im Kreishaus statt!

Donnerstag, 08.01.2026

Sascha Schmidt M.A.
Pipeline Archäologie: 5 Jahre archäologische Untersuchungen im Kreis Ludwigsburg (2020-2025)

Donnerstag, 05.02.2026

Fritz Ludmann
Ludwigsburg mobil - Historische Autofirmen im Landkreis Ludwigsburg 

Donnerstag, 12.03.2026

Dr. Roswitha Emele
Franz Seraph Stirnbrand - Maler der Mächtigen

 

 

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Zusammenfassung gehaltener Vorträge

Dr. Erich Viehöfer

Donnerstag, 09.10.2025

Anna Rudi/ Manuel Schönberg
Die Puppensammlung der Tony Schumacher

Im ersten Vortrag des Zyklus 2025/26 stellten Anna Rudi und Manuel Schönberg, zwei Volontäre des Stadtmuseums Ludwigsburg, die Forschungsergebnisse zu der von ihnen kuratierten Sonderausstellung „Geliebt und geraubt. Puppenkosmos Tony Schumacher“ vor, die bis Ende September 2025 zu sehen war. Sie gingen anhand von 16 Puppen der Frage nach, wie diese nach Ludwigsburg kamen und wer sie gebracht hat.
Tony Schumacher, bekannt als Kinderbuchautorin, hatte eine Sammlung von mehr als 250 Puppen aus der ganzen Welt aufgebaut. Der „exotische“ Teil kam nach Ludwigsburg und wurde erst in den 1980er Jahren wiederentdeckt.
Das erste Fallbeispiel stammt aus China. Die Puppe wurde von der Ehefrau eines Missionars in Hongkong übergeben. Ihr kolonialer Kontext sind die Opiumkriege und der Beginn der westlichen Einflussnahme auf China. Ein weiteres Beispiel ist eine Theaterpuppe aus Südchina; dargestellt ist ein chinesischer Gelehrter. Der mögliche koloniale Kontext ist die Anwesenheit deutscher Truppen in Qingdao um 1900.
Das zweite Fallbeispiel stammt aus Papua-Neuguinea. Der Übergeber, Felix von Luschan, baute als Vertreter der „Physischen Anthropologie“ eine umfangreiche Schädelsammlung auf- Diese Figur wurde eventuell bei einer Forschungsreise 1912 erworben
Die „Ulmer Dockanne“, das dritte Fallbeispiel, war Tony Schumachers Lieblingspuppe. Sie stellt eine Patrizierin in süddeutscher Städtetracht aus dem 18. Jahrhundert dar und zeigt, dass Schumacher nicht nur außereuropäische Puppen sammelte.
Das vierte Fallbeispiel ist eine schwarze Modepuppe, eine Senegalesin aus Paris. Sie gelangte über die Familie Colin zu Tony Schumacher. Friedrich Colin war als kolonialer „Pionier“ in Westafrika aktiv.
Die vorgestellten Puppen hatten ganz unterschiedliche Sammlungshintergründe. Ihre Überbringer waren Missionare, Militärs und Kaufleute. Als letztes Glied der Personenkette fungierten aber meist Frauen.

 

Kontakt

 

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Mathildenstraße 21

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Internet

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